60 + 170 = Zukunft

In ihrem Jubiläumsjahr richten LIQUI MOLY und MÉGUIN den Blick nach vorne

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September 2017 – Ein Firmenverbund, zwei Standorte, zwei Jubiläen: Vor 60 Jahren wurde der Schmierstoffspezialist LIQUI MOLY in Ulm gegründet. Beinahe dreimal so alt ist MÉGUIN in Saarlouis. Das Mineralölwerk feiert 2017 sein 170-jähriges Bestehen. Trotz des betagten Alters sind beide Firmen bei bester Gesundheit.

 

Über Jahrzehnte bestand ein enges, aber loses Verhältnis zwischen LIQUI MOLY und MÉGUIN, vergleichbar einer wilden Ehe. Die Saarländer produzierten die Schmierstoffe, vornehmlich Motoröl, die die Schwaben in der ganzen Welt erfolgreich verkauften – mehr als nur eine Ergänzung für das Additivgeschäft, die Wurzeln von LIQUI MOLY.

 

Ein neues Jahrtausend – ein neuer Lebensabschnitt. Beide Firmen sehen in einer gemeinsamen Zukunft die beste Perspektive. Und so führte LIQUI MOLY das saarländische Unternehmen vor den Traualtar. 2006 gehen beide Firmen den Bund fürs Leben ein. Jeder behält seinen Nachnamen, sprich beide Markennamen bleiben erhalten. Der Zusammenschluss ist eine weitreichende Entscheidung und eine gute noch dazu, denn von da ab kennen die Wachstumskurven nur noch eine Richtung: nach oben. Zwischen 2009 und 2016 stieg der Umsatz um 256 Mio. Euro auf 489 Mio. Euro; wurde also mehr als verdoppelt.

 

„Wie fit ein Unternehmen ist, hängt wie beim Menschen vom Lebenswandel und der persönlichen Einstellung ab. Wer Geist und Körper hegt und pflegt, dessen Chancen auf ein langes Leben stehen besser als bei jemandem, der täglich an sich Raubbau betreibt“, beschreibt Ernst Prost, geschäftsführender Gesellschafter der LIQUI MOLY GmbH. Das Unternehmen und er sind Jahrgang 1957 und beide kein bisschen altersmüde, sondern jung geblieben. Fit, wach und aufgeschlossen sein für Veränderungen, ist für Ernst Prost wichtig: „Das ermöglicht flotte Anpassungsfähigkeit. Und die ist entscheidend für Erfolg und Fortbestand eines Unternehmens.“ Modernität bedeutet den Finger am Puls der Zeit haben, Strömungen aufzunehmen. „Selbstverständlich können wir uns dem Wind entgegenstellen, aber dann peitscht uns nur das Wasser ins Gesicht. Cleverer ist es, die Segel entsprechend zu setzen“, so der Firmenchef und führt als Beispiel die Globalisierung an: „Wir haben sie nicht bestellt, aber wir nutzen die sich daraus ergebenden Chancen mit großer Freude und Lust.“

 

Wer hart am Wind segeln will, muss sich blitzschnell auf veränderte Witterungsverhältnisse einstellen. Mit einer großen Mannschaft, LIQUI MOLY und MÉGUIN sind inzwischen beinahe 800 Menschen, geht das nur, wenn Eigenverantwortung oberste Maxime ist – Stichwort: Subsidiaritätsprinzip. Flache Hierarchien und kurze Wege führen zu schnellen Entscheidungen. „Wir bewegen uns auf dem Markt nicht schwerfällig wie ein großer Öltanker, sondern flink wie ein Schnellboot. Jeden Tag passen wir unseren Kurs neu an die Wünsche unserer Kunden an“, sagt Ernst Prost. Und das ist auch nötig, weil das mittelständische Unternehmen tagtäglich gegen weltumspannende Ölkonzerne antritt.

 

Unter solchen Bedingungen und über einen so langen Zeitraum erfolgreich zu sein, MÉGUIN wurde 1847 gegründet, LIQUI MOLY vor 60 Jahren, ist nur mit unkonventionellem Denken und Handeln machbar. Beispiele gibt es viele, zwei seien genannt: Während der Wettbewerb zunehmend auf Außendienstmitarbeiter verzichtet, setzen die Saarländer und die Schwaben auf den direkten Kontakt zum Kunden und bauen ihre Vertriebsmannschaften kontinuierlich aus – im In- wie im Ausland. Und, auch wieder im Gegensatz zu den Marktbegleitern, bieten beide Firmen ein in Deutschland kostenloses Servicetelefon für technische Fragen zu Produkten, jeweils in Ulm und in Saarlouis. Kein Callcenter, sondern ein mit Fachleuten besetzter heißer Draht.

 

Investitionen in Wissen sind für den Firmenverbund von existentieller Bedeutung und ein Ausdruck seiner Zukunftsorientierung. „Neue Produkte zu entdecken, das bedingt intensive Forschung und die wiederum bedingt modernste Labor- und Produktionstechnik“, so der Geschäftsführer. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Jahren die Laborkapazität verdoppelt, ein Tanklager an der Saar errichtet und auch die Lagerkapazität im Ölwerk gewaltig erhöht. Die neue Matrixverteilung und Robotertechnik bedeuten einen Quantensprung in der Produktionstechnik. Weitere Projekte sind schon angestoßen.

 

„Die Wurzeln beider Firmen liegen in Deutschland. Made in Germany ist für uns ein besonderer Wert“, betont Ernst Prost. An diesem hält der Unternehmensverbund genauso fest wie an Grundsätzen und Prinzipien, die allezeit und überall Gültigkeit besitzen. Dazu zählen Respekt, Berechenbarkeit, Dankbarkeit und die Hanseatischen Kaufmannstugenden. „Das sind Werte, die älter als unsere beiden Firmen zusammen sind, aber deshalb sind sie für uns längst kein alter Hut“, erklärt der Inhaber, „aber wir stellen fest, dass wir damit heutzutage zuweilen fast Exoten sind, im positiven Sinne wohlgemerkt.“

 

Was ‚old school‘ wirkt, ist tatsächlich modern und eine Frage des Zeitgeistes. Ob sie den treffen, prüfen die Entwickler, Marketing- und Vertriebsfachleute bei LIQUI MOLY und MÉGUIN ständig, stellen regelmäßig alles auf den Kopf und hinterfragen alles. Die Welt ändert sich rapide, damit auch der Geschmack und die Bedürfnisse der Kunden, gerade der jungen Generationen, also der künftigen Kunden. Derzeit ist ein Hybridadditiv in der Entwicklung. Ernst Prost: „Die Zeichen der Zeit erkennen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Das ist der Schlüssel für ein zukunftsfähiges Geschäft und die Existenzsicherung von LIQUI MOLY und MÉGUIN.“

Tobias Gerstlauer

LIQUI MOLY GmbH
Marketing
Tobias Gerstlauer
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