Ölabscheiderkonzept

Kosteneinsparung und Rechtssicherheit mit dem LIQUI MOLY-Ölabscheiderkonzept

Betreiber von Ölabscheidern haben zahlreiche gesetzliche Vorschriften zu erfüllen. Betreiberpflichten sind unter anderem geregelt im Wasserhaushaltsgesetz, Abwasserverordnung Anhang 49, DIN 1999-100/EN858 und im Umwelthaftungsgesetz. 

LIQUI MOLY führt Sie mit ausgewählten Partnern aus dem Paragrafendschungel und zeigt Ihnen den Weg auf, wie Sie den Ölabscheider rechtssicher handhaben und auch noch die Betriebskosten senken können. 

Meistens werden Ölabscheider immer noch öfter entleert als notwendig. Dies verursacht sehr hohe Kosten. Der Gesetzgeber erlaubt mittlerweile Entsorgungsintervalle von 5 Jahren, sofern die Grenzwerte für Ölschicht- und Schlammdicke nicht überschritten werden.

Unsere Lösungen zum rechtssicheren Betreiben einer Abscheideranlage nach DIN 1999-100/EN 858

1. Sachkundelehrgang:

Um die Eigenkontrollen des Ölabscheiders durchführen zu können ist ein Sachkundenachweis erforderlich. Im Sachkundelehrgang von LIQUI MOLY werden die Mitarbeiter vor Ort, an Ihrer Anlage ausgebildet (Art.-Nr. 7813).

2. Monatliche Eigenkontrolle:

Nach DIN 1999-100/ EN 858 ist der Einleiter dazu verpflichtet, die Funktionsfähigkeit der Anlage einmal im Monat von einer sachkundigen Person kontrollieren zu lassen. Durchführung durch den Sachkundigen im Betrieb. Hierbei muss unter anderem die Öl- und Schlammschichtdicke gemessen werden.

3. Halbjährliche Wartung:

Nach der DIN 1999-100 (14.4 Wartung) ist die Abscheideranlage halbjährlich entsprechend den Vorgaben des Herstellers durch einen Sachkundigen zu warten. Die Feststellungen und durchgeführten Arbeiten sind in einem Wartungsbericht zu erfassen, zu bewerten und im Betriebstagebuch zu hinterlegen.
Durch den Abschluss eines Wartungsvertrags mit der LIQUI MOLY GmbH,

kümmern wir uns für Sie um die Wartung Ihrer Anlage nach Herstellervorschrift (Art.- Nr. 7816).

4. Betriebstagebuch:

In das Betriebstagebuch sind alle Ergebnisse der Eigenkontrollen und Wartungen einzutragen. Des Weiteren müssen die eingesetzten Wasch- und Reinigungsmittel für Ölabscheider zugelassen sein und ebenfalls im Betriebstagebuch dokumentiert werden. → Nachweis gegenüber Behörden (Art.-Nr. 9902).

5. Generalinspektion:

Vor der Inbetriebnahme und danach mindestens alle 5 Jahre ist jeder Betreiber einer Abscheideranlage zu einer umfassenden Generalinspektion durch einen Fachkundigen verpflichtet. Diese findet nach Komplettentleerung und Reinigung (Art. 7809) der Anlage statt. Bei dieser Prüfung wird die gesamte Anlage auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und sachgerechten Betrieb geprüft, u. a. durch Prüfung der Dichtigkeit und aller technischen Teile, Kontrolle des Zustands der Innenwand bis zu der Tarierung der selbständigen Verschlussanlage (Art. 7800).

Betreiber von Leichtflüssigkeitsabscheidern unterliegen verschiedenen Gesetzen

  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG) 
  • Eigenkontrollverordnung (EKVO) 
  • Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG)

Rechtssicherheit

  • § 1 des UmweltHG gibt dem Geschädigten unabhängig vom Verschulden des Schädigers einen Anspruch auf Schadenersatz.
  • Nach § 2 UmweltHG ist die persönliche Haftung unabhängig von persönlichem Verschulden geregelt.
  • Ist eine LFA-Anlage (Leichtflüssigkeitsabscheideranlage) geeignet, einen entstandenen Schaden zu verursachen, so wird vermutet, dass dieser Schaden durch diese Anlage verursacht wurde (Ursachenvermutung § 6 UmweltHG).

 Es gilt die umgekehrte Beweislast!